3 baclofen

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders 3 baclofen, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Eplerenon ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Aldosteronantagonisten, der in der Behandlung der Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt eingesetzt wird. Therapie nach diesem akuten Ereignis eingesetzt.

3 bis 14 Tage nach einem akuten Myokardinfarkt wird mit der Therapie mit der halben Erhaltungsdosis pro Tag begonnen. Innerhalb von 4 Wochen wird unter Kontrolle der Serum-Kalium-Spiegel eine Dosissteigerung auf eine feste Erhaltungsdosis vorgenommen. Die Einnahme ist sowohl mit als auch ohne Nahrung möglich. Aufgrund der engen therapeutischen Grenzen der Kaliumwerte ist eine regelmäßige Kontrolle der Serum-Kalium-Spiegel vorzunehmen. Diuretika, Kalium-Ergänzungsmittel oder starke CYP3A4-Hemmer, wie z. Bedingt durch die Verstoffwechselung über das Isoenzym CYP 3A4 des Cytochrom P450 ergeben sich Wechselwirkungen mit anderen Arzneistoffen, die ebenfalls über diesen Weg abgebaut werden. Auch wenn tierexperimentelle Untersuchungen keine Auswirkungen auf das ungeborene Leben gezeigt haben, sollte Eplerenon nur nach strenger Indikationsstellung und mit Vorsicht eingesetzt werden, da noch keine ausreichenden Daten an Schwangeren erhoben wurden.

Es ist nicht auszuschließen, dass der Arzneistoff in die Muttermilch übergeht, was zum Schutz des Kindes vor möglichen Nebenwirkungen ein Abstillen erforderlich macht. Bei bestehenden Stoffwechseldefekten oder Funktionbeeinträchtigungen gilt es den Einsatz von Eplerenon gründlich abzuwägen. Patienten mit Typ-II-Diabetes und Mikroalbuminurie müssen vorsichtig und unter strenger Überwachung behandelt werden. Als häufige Nebenwirkungen sind Hyperkaliämie, Benommenheit, Hypotonie, Durchfall, Übelkeit, Nierenfunktionsstörungen, Kraftlosigkeit oder Unwohlsein anzusehen. Sie bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit und einer speziellen Überwachung.

Gelegentlich kann es auch zu Dehydratisierung, Hypercholesterinämie, Hypertriglyceridämie, Hyponatriämie, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, orthostatische Hypotonie, Thrombose der Beinarterien, Pharyngitis, Blähungen, Erbrechen, Juckreiz, Rückenschmerzen, Krämpfe in den Beinen, erhöhten Blutharnstoffwerten oder erhöhten Kreatininwerten kommen. Eplerenon bindet mit hoher Selektivität an Mineralokortikoid-Rezeptoren, wo kompetitiv die Bindung von Aldosteron gehemmt wird. Nach der Aufnahme wird die maximale Plasmakonzentration nach ca. Verteilungsvolumen im Steady state 50 L betragen. Die Resorption erfolgt unabhängig von der Nahrungsaufnahme. Der Arzneistoff ist nicht hämodialysierbar, was sich bei einer aufgetretenen Kumulation problematisch gestaltet.

Eplerenon besitzt eine dem Steroid-Grundgerüst ähnliche Struktur, was sich dann auch in der Wirkweise widerspiegelt. Gatlin: Eplerenone Post-Acute Myocardial Infarction Heart Failure Efficacy and Survival Study Investigators. Eplerenone, a selective aldosterone blocker, in patients with left ventricular dysfunction after myocardial infarction. Eplerenone in patients with systolic heart failure and mild symptoms.