Meldonium rio 2016

Sie gehört zu den wenigen Tennisspielerinnen, die alle vier Grand-Slam-Turniere mindestens einmal gewonnen haben. 2016 wurde sie für 15 Monate meldonium rio 2016, nachdem sie positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getestet worden war. Scharapowas Eltern Juri und Jelena verließen wegen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 Gomel in Weißrussland und ließen sich im westsibirischen Njagan nieder.

Scharapowa gewann im November 2000 im Alter von 13 Jahren das Eddie Herr International Junior Tennis in der Altersklasse bis 16 Jahren. Sie bestritt 2001 in Sarasota, Florida, ihr erstes ITF-Jugendturnier. Im März 2002 debütierte sie auf der WTA Tour. Mit der Qualifikation für die Australian Open und die French Open nahm sie erstmals an Grand-Slam-Turnieren teil.

Bei den Australian Open drang sie 2004 bis in die dritte Runde vor, wo sie Anastassija Myskina unterlag. Im Juni gewann sie beim Turnier in Birmingham ihren dritten Einzeltitel und erreichte Platz 15 der Weltrangliste. Im Juli stand sie in Wimbledon als gesetzte Nummer 13 überraschend im Finale. Bei drei Grand-Slam-Turnieren scheiterte sie im Halbfinale, bei den French Open bereits im Viertelfinale. Das Jahr 2006 begann zunächst wenig erfolgreich. Bei den Australian Open scheiterte sie im Halbfinale an Justine Henin, bei den French Open bereits im Achtelfinale. Im Wimbledon stieß sie zum dritten Mal hintereinander ins Halbfinale vor, unterlag jedoch wiederum Mauresmo, der späteren Siegerin.

Ihren zweiten Grand-Slam-Sieg feierte Scharapowa am 9. September 2006 bei den US Open mit einem 6:4-, 6:4-Finalerfolg über Justine Henin. Bei den Australian Open 2007 war Scharapowa aufgrund der Absage von Henin die Nummer 1 der Setzliste. In Tokio kam sie bis ins Halbfinale, das sie gegen Ana Ivanović beim Stand von 1:6, 1:0 verletzungsbedingt aufgeben musste. In Melbourne 2008 spielte Scharapowa als Fünfte der Weltrangliste wieder verletzungsfrei.

Ana Ivanović sicherte sie sich ihren ersten Australian-Open- und insgesamt dritten Grand-Slam-Titel. Danach spielte sie im Fed Cup für Russland gegen Israel, wo sie beide Einzel gewann und maßgeblich zum 4:1-Erfolg beitrug. Im Februar gewann sie in Doha ihr zweites Turnier der Saison. Im Finale bezwang sie ihre Landsfrau Wera Swonarjowa mit 6:1, 2:6 und 6:0. Das Turnier in Dubai musste sie aufgrund einer Viruserkrankung absagen. Aufgrund ihrer Schulterverletzung musste Scharapowa ihre Teilnahme an der Hong Kong Exhibition und den Australian Open absagen. März feierte sie beim Turnier in Indian Wells ihr Comeback, allerdings nur im Doppel, das sie in der ersten Runde verlor.

Ihr erstes Turnier im Einzel nach der langen Pause spielte sie in Warschau. Bei den French Open schaffte sie es bis ins Viertelfinale. Ausscheiden bei einem Grand-Slam-Turnier seit 2003. Das Turnier in Memphis konnte sie danach ohne Satzverlust gewinnen. Bei den folgenden Turnieren in Indian Wells und Madrid schied sie wiederum früh aus.

In Straßburg gewann sie ihren zweiten Titel des Jahres gegen die Deutsche Kristina Barrois. Vor Beginn der Saison wurde die Verpflichtung von Thomas Hogstedt als Co-Trainer bekanntgegeben. Bei ihrem ersten offiziellen Turnier der Saison, den ASB Classic 2011 in Auckland, verlor sie im Viertelfinale gegen die Ungarin Gréta Arn. Bei den French Open stieß sie durch einen 6:0-, 6:3-Sieg über Andrea Petković zum zweiten Mal in ihrer Karriere in das Halbfinale vor, in dem sie der späteren Siegerin Li Na 4:6 und 5:7 unterlag. Sie stand dank dieser Resultate wieder auf Weltranglistenposition 6.

Zur Vorbereitung auf die Australian Open war das Turnier in Brisbane eingeplant, das sie aber aufgrund ihrer Knöchelverletzung absagte. Bei den Australian Open selbst überstand Scharapowa, an Nummer 4 gesetzt, die ersten Runden ohne Probleme. Sie schlug unter anderem Gisela Dulko, Angelique Kerber und in Runde vier mit Sabine Lisicki eine weitere Deutsche, die ihr den ersten Satzverlust bei diesem Turnier bescherte. Das Jahr 2013 begann Scharapowa direkt bei den Australian Open. Sie schaffte es auf Anhieb ins Halbfinale, musste sich aber der an Nummer 6 gesetzten Li Na geschlagen geben. In Doha musste sie sich im Halbfinale Serena Williams geschlagen geben. 2014 rückte sie in Brisbane bis ins Halbfinale vor, musste sich allerdings wieder einmal Serena Williams geschlagen geben.

Bei den Australian Open schied sie an Position 3 gesetzt bereits im Achtelfinale aus. Wie schon im Jahr zuvor begann die Saison 2015 in Brisbane. Diesmal gewann sie das Turnier mit einem Dreisatzsieg im Endspiel über Ana Ivanović. Im Mai 2015 gewann sie ihren 35.