Zyprexa absetzen

Depressionen mit somatischen Anteilen und Somatisierungsstörungen eingesetzt. Generikum erhältlich, aber auch die Generika sind gegenwärtig noch deutlich teurer als andere SSRI und SNRI. Geschichte Duloxetin zyprexa absetzen 2004 zunächst zur Behandlung von Schmerzen bei diabetischer Polyneuropathie sowie zur Behandlung von Frauen mit Belastungsharninkontinenz zugelassen. Später folgten die Zulassungen zur Behandlung von Depressionen und generalisierten Angststörungen.

Pharmakologie Duloxetin ist ein Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer. Sehr viel geringer ausgeprägt hemmt es auch bestimmte Dopamin-Rezeptoren. Duloxetin wird im wesentlichen von den Cytochromen P450 1A2 und 2D6 metabolisiert und renal ausgeschieden. Klinischer Einsatz Viele Ärzte betrachten Duloxetin als einen etwas nebenwirkungsärmeren Nachfolger des Venlafaxins. Es gehört als SNRI pharmakologisch in die gleiche Untergruppe, hat aber bei höheren Dosierungen erfahrungsgemäß etwas weniger Nebenwirkungen.

Vermarktet wurde es zu Beginn sehr stark als Medikament zur Behandlung von Somatisierungsstörungen und bei begleitenden Schmerzen. Daher assoziieren viele Ärzte es auch mit diesen recht häufigen Syndromen. Pharmakologisch gibt es aber keinen überzeugenden Grund, warum Duloxetin hier wirksamer sein sollte als andere SNRI. Nebenwirkungen Duloxetin kann wie alle SNRI unter anderem Übelkeit, gastrointestinale Beschwerden, Unruhe und sexuelle Dysfunktionen verursachen.

Vor allem plötzliches Absetzen kann zu typischen Absetzsymptome führen. Mein persönliches Fazit Obwohl Duloxetin seit 2014 als Generikum erhältlich ist, ist es gegenwärtig immer noch deutlich teurer als das in der Wirkung meiner Einschätzung nach gleichwertige Venlafaxin. Allerdings verursacht es meiner Einschätzung nach im höheren Dosisbereich weniger Nebenwirkungen, insbesondere weniger Unruhe und Getriebenheit als Venlafaxin. Die Patienten sind daher mit der Behandlung spürbar zufriedener.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Duloxetin gemacht? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare! Dieser Beitrag wurde unter Psychiatrie, Psychopharmakologie abgelegt und mit cymbalta, duloxetin verschlagwortet. Bei 150 mg hatte ich das Gefühl, den Hauch einer Wirkung zu spüren, mehr nicht. Bei höheren Dosierungen schlief ich überhaupt nicht mehr, obwohl wir die Schlafprobleme zu dem Zeitpunkt mit Mirtazapin weitgehend im Griff hatten. Modafinil eingeführt war, waren nicht nur die Müdigkeit, sondern auch die depressiven Symptome schlagartig deutlich weniger. Modafinil war der Punkt erreicht, wo ich doch wieder ein AD brauchte.